Psychische Manipulation: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst
Weil fast alle Menschen versuchen, uns bewusst oder unbewusst zu manipulieren, lautet das Gebot der Stunde: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst.
Ist Manipulation unmoralisch?
Der häufigste Grund dafür, dass wir Manipulation als unmoralisch ansehen, ist, dass sie verdeckt passiert und wir sie als hinterhältig wahrnehmen.
Allerdings: Man kann Dinge zwar aus eigenem Interesse tun, aber beide können davon profitieren. Unmoralisch wird Manipulation erst dann, wenn man anderen damit schadet.
Wer ist anfällig für Manipulation?
- professionelle Körpersprache
- stilvolle Kleidung
- Argumente, die an ihr Mitleid appellieren
- Komplimente
- Argumente, die Schwachstellen ansprechen
- die Opferhaltung des Manipulators
- Argumente, die ein schlechtes Gewissen machen
- Menschen, die vorgeben hilfsbereit zu sein
- und viele mehr
Jeder Mensch, der nicht versteht, wie dunkle Rhetorik funktioniert, ist anfällig und wird früher oder später manipuliert.

Dunkle Rhetorik: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst
Wie funktioniert psychische Manipulation?
Man muss sie nur finden.
Auf der anderen Seite lassen sich Menschen ungern bezwingen. Deswegen argumentieren sie wild gegeneinander. Doch bei der psychischen Manipulation geht es nicht um offensichtliche, richtige oder falsche Argumente und Gegenargumente, sondern um verdeckte Beeinflussung mit dem Ziel, andere um den Finger zu wickeln.
Wer manipulieren kann, der schützt sich vor Angriffen durch Argumente.
Wie verhalten sich manipulative Menschen?
Die Top-10-Skills manipulativer Menschen
- 1. Sicher auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
- 2. Mit gutem Erscheinungsbild blenden
- 3. Schnell Sympathie aufbauen
- 4. Geschickt lügen
- 5. Zustimmung erzwingen
- 6. Mit Fragen lenken
- 7. Mit Emotionen überwältigen
- 8. Inhaltlich angreifen – und geistig entwaffnen
- 9. Persönlich angreifen – und sprachlos machen!
- 10. Unliebsame Diskussionen schnell beenden
Doch wir müssen auch zugeben, dass alle ständig manipulieren. Es kommt immer wieder vor, dass auch die Guten anderen etwas vorgaukeln.
Beim Vorstellungsgespräch, beim Date, im neuen Instagram-Beitrag… wir stellen uns besser da, als wir sind, um Anerkennung zu bekommen. Das tut gut, macht uns glücklich und wir werden gemocht. Und jeder spielt dieses manipulative Spiel mit. Am Ende des Tages bleibt also die Frage: Wer spielt es besser?
Beispiele für Manipulation: Die wichtigsten Tricks der dunklen Rhetorik
Rhetoriktrainer Wladislaw Jachtchenko verrät in seinem Hörbuch einige Beispiele für rhetorische Tricks. Wenn du deine Samthandschuhe ausziehen und dich endlich besser durchsetzen möchtest, dann erlerne am besten diese Tricks.
1. Scheinargumente (eine fadenscheinige Begründung)
- a. »Das machen wir schon immer so«
- b. »Mach das, weil ich es sage«
- c. »Die anderen machen das doch auch so«
2. Sprachliche Tricks (Wörter und Begriffe, die die Realität zum eigenen Vorteil verzerren)
- a. »Es konnte nicht eher gemacht werden« (Man weist die Schuld von sich)
- b. »Ich habe eine gute Nachricht« (Framing)
3. Kognitive Verzerrungen
- a. Bestätigungen
- b. Überdurchschnittlichkeits-Effekt
- c. Der Heiligenschein-Effekt
Ein guter Manipulator wird sich selbst nie die Schuld geben, sondern den Spieß umdrehen. Er weiß auch genau um deine Schwächen und wird diese zu seinen Zwecken einsetzen.
Manipulation lernen, sich durchsetzen und Manipulation abwehren
- dich selbst besser durchzusetzen
- fiese Manipulationen schneller zu erkennen
- Manipulationen geschickt abzuwehren
- Manipulatoren aus deinem Leben fernzuhalten
Wenn du dich gründlich mit der dunklen Rhetorik befassen möchtest, dann empfehlen wir das Hörbuch »Dunkle Rhetorik«. Du findest dort viele weitere Trickkisten guter Manipulation, wie zB:
- Zustimmung erzwingen
- Inhaltlich angreifen – und geistig entwaffnen
- Persönlich angreifen – und sprachlos machen!
- Unliebsamen Diskussionen schnell ein Ende bereiten
- Mit Emotionen überwältigen

Dunkle Rhetorik: Manipuliere, bevor du manipuliert wirst
Über Rhetoriktrainer und SPIEGEL Bestsellerautor Wladislaw Jachtchenko







